Rennsteig - informativ

Weltmeisterin Andrea Henkel zu Hause in Großbreitenbach

Gestern Abend, 17.02.2007, hat Großbreitenbach seine Biathlon-Weltmeisterin Andrea Henkel um 18.00 Uhr auf dem Rathausplatz empfangen.
Auch von dieser Seite hier, die über den Rennsteig und die Menschen dieser Region berichtet, ganz herzlichen Glückwunsch für diese hervorragende Leistung und für den sportlichen Weg und auch privat weiterhin viel, viel Erfolg.
Andrea Henkel hat am 10. Februar 2007 bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz vor Martina Glagow und Kati Wilhelm die Goldmedaille erkämpft. Damit ist Andrea Henkel die erste deutsche Weltmeisterin in der Geschichte des 12,5 km Massenstartrennens.
Diese Leistung hat Andrea nach einer längeren Erkrankung an einer Bronchitis erreicht. Durch diese Bronchitis bedingt, konnte sie in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft eine Woche nicht trainieren.
Am 11. Februar, nur einen Tag nach dem ersten Gold, war sie als Mitglied der Staffel über 4 mal 6 km wieder ganz oben auf dem Treppchen. Zusammen mit Martina Glagow, Magdalena Neuner und Kati Wilhelm erkämpfte sie überlegen die zweite Goldmedaille in Antholz. Dabei ist Andrea Henkel als einzige der vier bereits 1999 bei der WM dabei gewesen - als Ersatzfrau.
Zur Begrüßung in ihrem Heimatort Großbreitenbach waren außer vielen Fans aus der Stadt und der Umgebung, Mitglieder ihres Heimatvereines Großbreitenbacher Skiverein e.V., GSV, Vertreter von Politik und Wirtschaft, ihrer Fanclubs und der Partnergemeinde Mörlenbach gekommen.
Die zierliche, sympathische Andrea sagte im Interview, dass sie besonderen Schwerpunkt auf ihr Krafttraining und die ständige Verbesserung der Schießleistung legt. Rein läuferisch ist es ihre beste Saison. Nach weiteren Zielen mit zwei Goldmedaillen und der Frage, ob das gelbe Trikot noch ein Thema für Andrea sei: „Ja, das gelbe Trikot ist ein Ziel für die weiteren Rennen der Biathlon-Saison“. Natürlich achtet Andrea stets auf gesunde, vitaminreiche Ernährung. Das ist sie schon von früher aus ihrem Elternhaus so gewöhnt. Die Biathlon-Weltmeisterin beantwortete geduldig die verschiedenen Fragen ihrer Fans. Ob sie musikalisch sei: „Ja, in der Grundschule habe ich Flöte gespielt und auch im Chor gesungen, aber Skilaufen kann ich besser“.
Weiterhin erzählte Andrea Henkel eine Episode aus Antholz: In der Nähe des Hotels, in dem die deutschen Biathleten wohnten, gab es einen Hahn. Sie wurden jeden Morgen sehr früh von diesem geweckt. Daraufhin hatte sich ein Sportler beim Hotelier beschwert. Dieser antwortete darauf: „Ich habe das ganze Hotel voll Biathleten und jeder hat eine Waffe...“ Zur Abreise, so Andrea Henkel, hat der Hahn noch gelebt.
Andrea Henkel hat den Grundstein für ihre Biathlon-Goldmedaillen schon sehr früh gelegt. Bereits mit vier Jahren begann sie in Großbreitenbach mit dem Training. So ist die Weltmeisterin für viele Kinder der Stadt ein Vorbild – sie überbrachten mit einem Lied die ersten Glückwünsche, es folgten Landrat Dr. Benno Kaufhold, Siegfried Jaschke, Landrat a. D. Dr. Senglaub, GSV, Vertreter der Partnergemeinde Mörlenbach, Fanclub usw. Nach den Glückwünschen gab es ein Feuerwerk zu Ehren unserer Andrea Henkel und Lieder von unseren Jüngsten. Andrea bedankte sich mit einer Autogrammstunde. Der Andrang war riesig, alle wollten dem Biathlon-Star mal ganz nah sein, denn das hat man ja nicht alle Tage.


Aktuelles



Biathlon Weltmeisterin Andrea Henkel wird vor dem Rathaus in Großbeitenbach feierlich empfangen


 

 

Sie gibt ein Interview

 

Glückwünsche vom Landrat Dr. Kaufhold

 

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